Schaufenster

Einladung Buchvernissage Kunstlehrstuhl BBB-1

I Fuck With Turrell – Ne Travaillez Jamais Publikation, März 2018 – Lektorat

Was erwarten wir von der Kunst? Wozu braucht es sie überhaupt? 2011 wurde an der Berufsfachschule in Baden/Schweiz ein Lehrstuhl für Kunst eingerichtet. Das Ziel war, Jugendlichen, die eine Lehre als Polymechaniker, als Informatikerin, Elektroniker, Köchin oder Coiffeur absolvierten, eine Möglichkeit zu geben, sich mit Kunst, mit Künstlerinnen und Künstlern auseinanderzusetzen und so neue ästhetische Erfahrungen zu machen.
Kunst verkauft sich seit rund 200 Jahren als autonom und kann so kritisch auf die Gesellschaft einwirken. Das ist eine verlockende Idee und gleichzeitig ein beliebtes Missverständnis, gibt es doch viele Parallelen zwischen der künstlerisch-kreativen und der technisch-angewandten Arbeit. Die Publikation holt Kunst und Design vom hohen Sockel und zeigt ihre Verwandtschaft mit Technik, Bildung, Alltag sowie Popkultur auf. So wird sichtbar, was Chart-Rapperinnen mit der Künstlerelite verbindet, dass der Klempner ebenso ein Komponist sein kann und dass es auch einem Firmeninhaber gut ansteht, sich in Fahrradakrobatik zu üben. Von nichts kommt nichts. Nur durch Austausch entsteht Vielfalt.

Hg. Nadja Baldini, Ivan Sterzinger und Martin Andereggen im Auftrag der Stadt Baden und der Berufsfachschule BBB, Kodoji Press 2018. Texte von Nadja Baldini, Philipp Sack und Michael Birchall, Beiheft «Ansichten–Einsichten» mit Texten von Nadja Baldini, Stefan Schibli, Denise Widler, 324 Seiten (inkl. Beiheft).
Deutsche Edition ISBN 978–3–03747–087–9, CHF 17.–
Englische Edition (ohne Beiheft) ISBN 978–3–03747–088–6, CHF 17.–
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Cupboard Love. Der Schrank, die Dinge und wir Ausstellungsbooklet, Dezember 2017 – Lektorat

Ohne ihn geht es kaum, und doch wollen wir ihn oftmals loswerden. Ob Repräsentationsobjekt oder unliebsame Notwendigkeit, immer ist der Schrank praktisches Behältermöbel in unterschiedlichsten Formen und Funktionen. Er dient als Ort der Aufbewahrung, der Sicherung und der Ordnung, nicht nur von Dingen, sondern auch von Wissen, Erinnerungen oder Geheimnissen. «Cupboard Love» rückt das sperrige Möbel ins Rampenlicht und beleuchtet es aus der Perspektive von Design, zeitgenössischer Kunst, Film und Kulturgeschichte. Das 50-seitige Booklet greift alle Ausstellungsstationen in Text und Bild auf und stellt die einzelnen Exponate vor.
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Zeichner als Reporter Publikation, Oktober 2015 — Lektorat

Das Cartoonmuseum Basel beschäftigt sich gemeinsam mit dem Studiengang Illustration der Hochschule Luzern – Design & Kunst mit dem «Visual Essay» und seinen Subgenres: Comicreportage, Reisejournal, Skizzenbuch. Die Herausgeber Pierre Thomé, Yves Nussbaum (aka Noyau) und Anette Gehrig diskutieren das Potenzial der gezeichneten Reportage, die seit den 1990er-Jahren eine Renaissance erlebt, und zeigen dies mit dreiundzwanzig ausgewählten «Visual Essays» von Studierenden der HSLU exemplarisch auf. 192 Seiten, durchgängig illustriert, erschienen im Christoph Merian Verlag.
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dazwischen. Von der Wohnungstüre zur Trottoirkante Publikation, November 2014 — Redaktion & Lektorat

Das Dazwischen lebt. Es kann besetzt, verludert, ignoriert – aber auch aufgewertet, gehegt und gepflegt werden. Der Raum vom Privaten ins Öffentliche ist durch zahlreiche Übergänge gegliedert: Türschwelle, Türspion, Fussabtreter, Lift oder Treppenhaus, Eingangshalle, Haustüre, Briefkasten, Vorgarten bis zur Trottoirkante. Obwohl kaum wahrgenommen, ist diese Zone zentral für unser Selbstverständnis von Zuhause und Fremdsein, von Intimität und Nachbarschaft. Hier entstehen Kontakte wie Konflikte. Diesen Fragen zum Wohnumfeld im Schnittpunkt von Wahrnehmung, Planung und Gebrauch auf die Spur zu kommen, war das Ziel dieser Publikation.
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CHRIEG Kinospielfilm, CH 2014 — Deutsche Untertitel ab Schweizer Mundart

Mit einer wuchtigen Bildsprache nimmt der junge Schweizer Regisseur Simon Jaquemet eine Jugendszene in den Fokus, die sich allen Instanzen der Erwachsenen­welt widersetzt. Für einmal dient die Schweizer Bergwelt nicht als Kulisse von Idylle und Ergriffenheit, sondern verkommt zu einem Ort der brodelnden Aggression und der nackten Zerstörungswut. Der von der Hugofilm Productions produzierte Film erhält zahlreiche internationale und nationale Auszeichnungen: Gewinner Max Ophüls Preis 2015, fünf Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2015, bester Schweizer Film 2015 vom Verband der Filmjournalisten SVFJ und weitere.
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Vreni Spieser. Legend Of The Things Publikation, Mai 2014 — Redaktion & Lektorat

Die Zürcher Künstlerin Vreni Spieser verbrachte ein Jahr in Argentinien und auf den Philippinen. Während dieser Zeit schickte sie regelmässig Dinge an die Bewohner eines Altersheims in Zug, welche im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Projektes in einer Kunstvitrine gesammelt wurden. Die Publikation zeigt all diese Objekte, Sammel- und Fundstücke, erzählt die dazugehörigen Geschichten und noch einiges mehr. Eine Arbeit übers Unterwegs­sein – schillernd, inspirierend, vielschichtig. 480 Seiten, 230 Farbabbildungen, Broschur, erschienen in der Edition Haus am Gern.
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Skin to Skin – über Haut und Häute Ausstellungsbooklet, Dezember 2013 — Lektorat

Die Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur widmete sich den grossartigen Qualitäten der Haut in Kunst, Design und Wissenschaft und lud dazu ein, die innovative Arbeit an und mit der Haut zu erkunden und aus ganz unterschiedlichen Perspektiven aktuelle und vergangene Hautlandschaften zu entdecken. Mit Beteiligung zahlreicher internationaler Designer und Künstler, deren Werke im 30-seitigen Booklet in Bild und Text vorgestellt werden.
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Tattoo Ausstellungsbooklet, September 2013 — Lektorat

Die Ausstellung richtete den Blick auf die lebendige, innovative und vielfältige Tattoo-Kultur, mit Augenmerk auf künstlerische, handwerkliche und kulturspezifische Fragen; sie widmete sich alten Traditionen und neuen Geschichten und versammelte internationale Positionen aus Kunst und Design. Das 30-seitige Booklet lässt die Schau, die auch im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe grosse Erfolge feierte, in Bild und Text Revue passieren.
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